10.06.2013

Dienstwagen

Sind für die Arbeit des Arbeitnehmers häufige Fahrten mit einem Pkw erforderlich, stellt der Arbeitgeber einen Dienstwagen zur Verfügung. Ein Anspruch auf einen solchen besteht jedoch nur, wenn dies vertraglich geregelt wurde. In vielen Fällen wird dem Arbeitnehmer zudem vertraglich gestattet, den Dienstwagen neben der dienstlichen Veranlassung auch für private Fahrten zu verwenden. Nutzt der Arbeitnehmer das Fahrzeug auch unentgeltlich für Privatfahrten, dann handelt es sich um einen Arbeitslohnbestandteil und der Arbeitnehmer muss diesen versteuern.

Wird das Arbeitsverhältnis beendet, muss der Arbeitnehmer, der das Fahrzeug auch privat nutzen darf, dieses erst zum Beendigungszeitpunkt an den Arbeitgeber herausgeben. Entzieht der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer den Dienstwagen dennoch, hat der Arbeitnehmer einen Anspruch auf Nutzungsentschädigung. Ist der Dienstwagen ausschließlich zur dienstlichen Nutzung überlassen, kann der Arbeitgeber ihn jederzeit herausverlangen.

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