10.06.2013

Aufhebungsvertrag

Ein Arbeitsvertrag endet nur bei einer wirksamen Befristung, nach Kündigung oder wenn die Parteien einvernehmlich einen Aufhebungsvertrag schließen. Dieser unterliegt nach § 623 BGB zu seiner Wirksamkeit der Schriftform. In der Regel werden in einem Aufhebungsvertrag unter anderem der Beendigungszeitpunkt und eine Abfindungssumme vereinbart. Ist ein Aufhebungsvertrag erst einmal geschlossen, dann kann dieser nur in den seltensten Fällen angefochten werden. In der Regel ist dieser wirksam und eine Klage gegen diesen hat keine Aussicht auf Erfolg. Der Abschluss eines Aufhebungsvertrages birgt jedoch auch einige Risiken. So wird das Arbeitsamt in vielen Fällen eine Sperrfrist veranschlagen, da der Arbeitnehmer freiwillig sein Arbeitsverhältnis aufgegeben hat.

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